Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde

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Rheinbach, 22. August 2001

 

ZEITSCHRIFT SALAMANDRA

Haltung und Nachzucht der Jamaika-Schmuckschildkröte Trachemys terrapen (LACEPEDE, 1788) und Bemerkungen zur Fortpflanzungsstrategie von neotropischen Schmuckschildkröten der Gattung Trachemys

Verfasser: Uwe Fritz
Jahrgang 1990: Band 26, Heft 1, S. 1 – 18.
Der Artikel enthält 6 Abbildungen und 1 Tabelle. Er ist in deutscher Sprache verfasst.

Schlagwörter: Testudines: Emydidae: Trachemys terrapen, Jamaika, Balzverhalten, Kopulation, Vermehrung, Nest, Schlüpfling, Reproduktion.

Es wird über die siebenjährige Haltung eines Pärchens der Jamaika-Schmuckschildkröte (Trachemys terrapen) aus West-Jamaika berichtet. Die Tiere pflanzten sich in zwei Jahren fort. Das Balzverhalten ist sehr ähnlich wie bei der Rotwangen-Schmuckschildkröte (T. scripta elegans). Das Nest und der Schlüpfling werden beschrieben. Ein Gelege besteht durchschnittlich aus 5,4 ± 0,4 Eiern (n =18). Es werden drei Gelege pro Jahr abgesetzt. Das dritte Gelege ist mit einem Mittelwert von 3,7 ± 0,2 Eiern (n =6) deutlich kleiner als die beiden ersten Gelege einer Fortpflanzungsperiode mit einem Mittelwert von 6,3 ± 0,3 Eiern (n= 12). Die Eier haben eine Größe von 43,6 ± 0,5 mm x 26,3 ± 0,1 mm (n=34). Aus drei verschiedenen Gelegen schlüpften insgesamt 8 Jungtiere mit einer Carapaxlänge von 40,0 ± 0,9 mm. Aufgrund der Angaben von INCHAUSTEGUI MIRANDA (1975) zu T. stejnegeri und den eigenen Daten zur Fortpflanzung von T. terrapen zeichnet sich ab, daß bei diesen beiden Arten kleinere Gelege mit relativ zur Carapaxlänge der Adulti größeren Eiern und somit größeren Schlüpflingen als bei anderen neotropischen Trachemys auftreten. Die weitaus meisten T. terrapen, die größer als 12-14 cm sind, erwiesen sich als extrem aggressive Pfleglinge, die allein gehalten werden müssen. Daher ist T. terrapen kaum für den Terrarianer geeignet.

Den kompletten Artikel können Sie bei der DGHT im Original oder - falls vergriffen - als Fotokopie nachbestellen.

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