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Agamen und Leguane Hochinteressante Echsenfamilien, zu denen auch der als Terrarienpflegling beliebte Grüne Leguan gehört. Für Bartagamen gibt es ein besonderes Forum.

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Alt 02.12.2009, 18:28   #11
Melanie24
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Beiträge: 22
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Huhu

Ich habe das ja nicht Dosiert. Ich habe vom TA 10 Spritzen (ohne Nadeln) mit 0,05 mL bekommen, die ich dann an 10 Aufeinanderfolgenden Tagen ins Maul geben sollte und wollte jetzt wissen ob meine Leopardleguan Dame davon eine Vergiftung bekommen haben könnte.


Grüße
Melanie24

Geändert von Benjamin Scheler (06.12.2009 um 21:51 Uhr) Grund: Rechtschreibung
Melanie24 ist offline  
Alt 02.12.2009, 21:43   #12
Fritzli
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Beiträge: 511
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Hi Sharky
Ich weiss nicht, woher du diese Zahlen hast. Hier der Auszug aus dem Tierarzneimittel-Kompendium:

Zitat:
Richtdosis: 7.5 mg Fenbendazol / kg Körpergewicht (KGW) - 3 ml Panacur® Suspension 10% pro 40 kg Körpergewicht (KGW)
Dies gilt als Richtdosis für Vieh. In speziellen Fällen (z.B. bei Strongyloides westeri) kann bis 50 mg/kg dosiert werden, was m.E. bei Reptilien eindeutig zuviel ist. Leider sind die Angaben bei fast allen Tierarzneimitteln für Säuger ausgelegt und werden für Reptilien einfach übernommen, da bei diesen spezielle Angaben und Erfahrungswerte meistens fehlen.

Die Dosierung ist bei einem kleinen Tier zugegebenermassen nicht ganz einfach, aber mit geeigneten Spritzen durchaus machbar. Ich habe mit Panacur schon 16g schwere Uroplatus sikorae erfolgreich behandelt. Dazu habe ich das Panacur 10x mit Wasser verdünnt und dann entsprechend die 10fache Menge dieser Lösung verabreicht. So passt das schon.

Gruss Dieter

Geändert von Benjamin Scheler (06.12.2009 um 21:52 Uhr) Grund: Rechtschreibung
Fritzli ist offline  
Alt 02.12.2009, 23:57   #13
Anolis05
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Hallo sharky,
in Deinem Eifer hast Du bei Deiner Berechnung nur leider ganz übersehen daß das Tier nicht 1 kg wiegt sondern nur 27 Gramm.
Wenn man die Dosierung auf das tatsächliche Körpergewicht umrechnet muß man es bei so kleinen Tieren so machen wie Dieter es richtig beschrieben hat und das Medikament verdünnen.
@melanie24
Wenn das mit dem Medikament tatsächlich so gelaufen ist wie Du es hier beschrieben hast, würde ich dem Tierarzt gewaltig auf die Füße treten und ihn zur Rechenschaft ziehen.
Gruß
Heinrich
Anolis05 ist offline  
Alt 03.12.2009, 05:42   #14
Jürgen
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Hi Dieter,

ich hatte die Zahlen von der
Zitat:
Tierarzneimittel-Kompendium
Seite, allerdings von den Tabletten
Zitat:
Tablette 500: 50 mg Fenbendazol/kg Körpergewicht (KGW)
jedoch sollten die Angaben über den Wirkstoff in mg normaler Weise bei oraler Aufnahme bei Tabletten oder Suspension identisch sein.
Sorry, wenn ich da was falsch interpretiert habe
Jürgen ist offline  
Alt 03.12.2009, 08:46   #15
Melanie24
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Beiträge: 22
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Huhu

Ich habe jetzt mit dem TA gesprochen.
Gestern sagte man mir es sei Panacur 10% unverdünnt als die Tierarztgehilfin nachgefragt hat, und heute sagt Ärztin die ja gestern für mich keine Zeit mehr hatte es wäre Panacur 10% gewesen allerdings 1:10 verdünnt so das man dann eine 1% Lösung hat. Und das man natürlich bei so einem Medikament eine Unverträglichkeit nicht ausschliesen kann. Sie meinte noch die Dosierung sei so völlig normal als ich sie auf die 10 Tage angesprochen habe. Das hätte sie bei einer Echsenschulung so gelernt. Das sei zwar eine Dosierung für Bartagamen aber die könne man natürlich auch für Leopardleguane nehmen.

Und da ich leider nichts mehr von dem Panacur da habe kann ich das ja leider auch nicht mehr nachweisen.

Aber eines weiß ich gewiss zu dem TA gehe ich nicht mehr.

Grüße
Melanie24

Geändert von Benjamin Scheler (06.12.2009 um 21:54 Uhr) Grund: Rechtschreibung
Melanie24 ist offline  
Alt 04.12.2009, 06:20   #16
Fritzli
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Registriert seit: 18.11.2005
Beiträge: 511
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Hi Melanie
Was ja zu erwarten war. Ich kann nicht beurteilen, was der TA da zusammengemixt hat, aber selbst wenn es 10fach verdünnt war, war's m.E. immer doch überdosiert. Allerdings ist es schon fraglich, ob das dann wirklich die Todesursache war. Aber das lässt sich jetzt leider nicht mehr eruieren.

Gruss Dieter
Fritzli ist offline  
Alt 04.12.2009, 13:57   #17
Marc-N.
Moderator
 
Registriert seit: 14.04.2001
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.311
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Hallo,

eigentlich lehne ich solche Diskussionen über die Dosierung von Tierarzneimitteln in Foren grundsätzlich ab. Nur damit es hier keine Missverständnisse und sonstige Unstimmigkeiten gibt:

die Dosierung von Fenbendazol (Panacur) beträgt bei Reptilien üblicherweise 100 mg/kg im Abstand von 7 - 10 Tagen bei einem Befall mit Nematoden des Magen-Darmtraktes.

Andere Dosierungsschemata, bei denen die Tagesdosis geringfügig unterhalb der genannten von 100 mg/kg liegen kann, sind ebenfalls durchaus üblich.

Panacur wird i.d.R. sehr gut vertragen. Ich hatte damit noch nie Probleme.
Weiterhin ist die 10 %ige Suspension sehr gut bei Reptilien einzusetzen und kann auch, wie es ja hier auch erfolgte, entsprechend verdünnt werden.
Ich habe damit auch schon Erdchamäleons behandelt, die ein Körpergewicht von 3 - 5 g aufwiesen. Natürlich war diese Behandlung erfolgreich und es waren keinerlei Nebenwirkungen ersichtlich.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn künftig solche Dosierungsfragen nicht in diesem Forum erörtert werden, sondern man sich diesbezüglich an einen reptilienkundigen Tierarzt wendet.

Gruß

Geändert von Marc-N. (06.12.2009 um 17:46 Uhr)
Marc-N. ist offline  
Alt 06.12.2009, 21:44   #18
Benjamin Scheler
DGHT-Mitglied
 
Registriert seit: 31.03.2004
Ort: Burgrieden bei Ulm
Beiträge: 3.020
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Hallo zusammen,

die Ausgangsfrage ist erörtert und um weiteren Spekulationen keinen Raum zu geben schließe ich diesen Threat. Wie bereits gesagt sollten diese Themen mit einem TA besprochen werden, um nicht in Eigenaktion Fehler zu machen.

Grüße

Benjamin

Geändert von Benjamin Scheler (06.12.2009 um 22:00 Uhr)
Benjamin Scheler ist offline  
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