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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weltweites Amphibiensterben


daniel.hofer@span.ch
22.10.2004, 15:39
Ich habe versucht im Froschforum eine kleine Diskusion zum Thema weltweites Amphibiensterben zu starten. Es geht darum, wie zuverlässig die neustens verbreiteten Zahlen zum Verschwinden der Amphibien sind.
(42% aller 5700 Amphibien sollen vom Aussterben bedroht sein). Interesanterweise sind bis jetzt kaum Diskusionsbeiträge dazu eingegangen.
Wahrscheinlich wäre der Beitrag hier bei
der Feldherpetologie besser platziert.

Maha
23.10.2004, 10:40
Ich vermute mal, dass auch deshalb keine wirkliche Diskussion zustande kommt, da es keine neue Fakten oder Ergebnisse sind, zumindest nicht die in dem letzten Science Artikel...

Señor Sonora
11.11.2004, 05:09
aber trotzdem stimmt es das viele Amphibienarten extrem Gefährdet sind. Das Problem mit den Nummern liegt daran, das vorallem in der Drittenwelt viele der Förscher nicht das Geld und Training haben richtig nach den Tieren zusuchen. Zum Beispiel in Mexiko sind viele von den vom Austerben bedrohten Arten eigentlich noch sicher, aber wenn sie ein Student oder Biologe im Feld nicht nachweisen kann, werden sie als Bedroht oder sogar Ausgestorben bezeichnet.

Anderseits, in Kalifornien, wo es gut nach gewiesen ist das manche Arten vom Austerben bedroht sind, werden weiterhin wichtige Teile von Lebensraum vernichtet weil sie auf Privatland liegen.

Señor Sonora

Frank Schmeissing
14.11.2004, 00:55
Hallo Daniel,

Ich hab mir diese Woche einen interessanten Bericht im Fernsehen angeschaut.
Dort wurde eine Studie von einem Wissenschaftler gezeigt der dieses Phänomen anhand des Leopardfrosches erforschte.

Das Ergebnis war das er verschiedene Gewässer begutachtete und er kam dann zu folgendem Erkenntnissen:

In Gewässern die weniger von der Landwirtschaft belastet waren (hab jetzt den betreffenden Wirkstoff nicht im Kopf), war es so das die Froschmännchen auch weibliche Geschlechtsorgane gebildet haben und somit Zwitter und nicht Zeugungsfähig waren.
Da diese Gewässer nur wirklich wenig belastet waren, unter den Grenzwerten schenkte niemand diesen Beachtung.

Nun nahm er sich die höher belasteten Gewässer vor und kam dort zu der Erkenntnis das die Frösche dort einen Abwehrmechanismus gegen den Stoff bilden, allerdings war da auch irgend etwas nicht in Ordnung nur was weiß ich leider nicht da ich durch ein Telfongespräch gestört wurde.

Diese Erkenntnisse wurden dann von mehreren anderen Wissenschaftlern bestätigt.

Vielleicht hat ja auch jemand anders diese Sendung gesehen und kann mich Gegebenfalls verbessern.

Grüße Frank,

marx
05.08.2005, 23:47
Round-Up heißt das Zeug und tötet alles was nicht bei drei von dannen hüpft. extreme Mortalitätsraten, 72 % der Adulten bei emfohlener Maximalanwendung binnen eines Tages, bei den Larven ähnlich.
Ist das meistverwendete Spritzmittel in der Landwirtschaft.
Abonniert mal den Amphibienschutz aktuell Rundmail. Ist echt spannend.

www.naturbeobachtung.de